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Holzarten & Brennwerte



Brennwerte
Kaminholz soll zum einen für Wärme, aber auch für Gemütlichkeit sorgen. Dabei ist die Auswahl des passenden Holzes gar nicht so einfach, denn die verschiedenen Holzarten weisen unterschiedliche Brennwerte auf, die die Energieausbeute beeinträchtigen können.
Den Brennwert einer Holzart gibt die Energieausbeute wider, die entweder pro Raummeter (Volumen) oder pro Kilogramm erreicht werden kann. Für die ideale Energieausbeute sollte Brennholz eine Restfeuchte von weniger als 20% aufweisen, bei einer Restfeuchte von 30% beispielsweise würden die Brennwerte bereits um rund 9% reduziert.

Die unterschiedlichen Holzarten
Bei der Auswahl von Brennholz können Verbraucher auf unterschiedliche Holzarten zurückgreifen. Die am häufigsten genutzte Art ist das Birkenholz, da es einen guten Brennwert von 1.900 Kilowatt pro Raummeter aufweist und sich gleichzeitig als Dekoration vor Kaminen sehr gut eignet. Birkenholz hat unter anderem den Vorteil, dass es schnell mit mittlerer Hitze brennt, wodurch eine kurzfristige Wärmeproduktion erreicht werden kann. Ist das Holz trocken, versprüht es kaum Funken und verbrennt mit einer wunderschönen bläulichen Flamme.

Ebenfalls als Brennholz sehr beliebt ist Buchenholz. Dieses Holz, welches auch sehr gern von der Möbelindustrie genutzt wird, zeichnet sich durch einen Brennwert von 2.100 Kilowatt pro Raummeter aus. Durch das meist fehlende Harz verbrennt das Holz nahezu ohne Knackgeräusche und ohne Funkenflug.

Für die Befeuerung von Kaminen wird sehr häufig auch das heimische Eichenholz verwendet. Als Hartholz weist es ebenso gute Brennwerte wie Buchenholz auf, gleichzeitig verbrennt es sehr langsam, wodurch lange Zeit die wohlige Wärme des Kamins genossen werden kann.

Die heimische Esche ist als Hartholz für Kamine ebenso gut geeignet, da auch hier Brennwert bei 2.000 Kilowatt pro Raummeter liegt. Das romantische Knacken beim Verbrennen vermissen viele Kaminbesitzer allerdings ebenfalls, da Eschenholz kaum harzig ist.

Im Gegensatz hierzu erzeugt Fichtenholz das beliebte Knackgeräusch beim Verbrennen, wodurch es allerdings auch zu starkem Funkenflug kommen kann. Dennoch wird Fichtenholz sehr gern als Kaminholz eingesetzt, obwohl ihr Brennwert mit gerade einmal 1.500 Kilowatt pro Raummeter relativ gering ist.

Auch die Kiefer ist ein Holz mit nur mittlerem Brennwert. Er liegt bei 1.700 Kilowatt pro Raummeter, allerdings brennt dieses Holz sehr schnell, weshalb es gern zum Anzünden verwendet wird. Die schnelle, starke Hitze ist dabei vor allem für Öfen interessant, die so schnell aufheizen und eine wohlige Wärme versprühen.

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